Bauzeichner*in

Ob die Frankfurter Skyline oder der Pariser Eifelturm – am Anfang stand der Entwurf! Mit einer Ausbildung zur*zum Bauzeichner*in entwirfst du deine ganz eigenen Bauwerke und kannst in verschiedenen Bereichen tätig werden. Dazu zählen z.B.:
– Architektur
– Ingenieurbau
– Tief-, Straßen- und Landschaftsbau

Hier das Wichtigste:

AUFGABEN:
Erstellung von Zeichnungen sowie Plänen für Gebäude, Straßen und Brücken; Anfertigung von bautechnischen Unterlagen für Brücken sowie Bauwerke mit Hilfe spezieller Computerprogramme; Berechnung des notwendigen Baustoffbedarfs

BENÖTIGTER SCHULABSCHLUSS:
mindestens Hauptschule

AUSBILDUNGSDAUER:
3 Jahre

BERUFSSCHULE IN FRANKFURT:
Philipp-Holzmann-Schule

VERDIENST:
In der Ausbildung: 600 bis 1.200 Euro brutto
Einstiegsgehalt: 1.800 bis 2.700 Euro brutto

ARBEITSZEITEN:
Wochenarbeitszeit: 40 Stunden, in der Regel mit Gleitzeit

ARBEITSORTE:
Planungsbüros, Bauunternehmen und Verwaltungen, Bauämter, Bauträger oder Fertigteilhersteller, Deutsche Bahn (Ingenieurbau: Mitwirken und Plänen von Bauwerken, dazu gehört auch Bauanträge zu stellen und Darstellungen von Traggerüsten und von Holz- und Metallkonstruktionen anzufertigen)

VORAUSSETZUNGEN:
Räumliches Vorstellungsvermögen, technisches Verständnis, präzises Arbeiten, mathematisches Denken, EDV-Kenntnisse, Kommunikationsfähigkeit für Fachgespräche, Verantwortungsbewusstsein

BESONDERHEITEN:
Mittlerweile werden Entwürfe kaum noch mit dem Bleistift gezeichnet, sondern mit Hilfe einer CAD–Software (computer-aided design) für computergestütztes Design erstellt.
Du bist für den Entwurf zuständig und musst auch die Umsetzung einplanen, d.h. du wählst und berechnest das Material und die Mengen, die benötigt werden.
Als Bauzeichner*in wirst du hin und wieder auch im Außendienst tätig, d.h. du bist bei Besichtigung von Baustellen dabei. Nach abgeschlossener Ausbildung führst du gegebenenfalls auch Fachgespräche mit Architekt*innen und Bauingenieur*innen vor Ort.

FORT- UND WEITERBILDUNGEN:
Die Ausbildung zur*zum Bauzeichner*in befähigt dich zu einer weiteren Qualifikation zur*zum staatlich geprüften Bautechniker*in an einer Fachschule.
Durch den Besuch der einjährigen Fachoberschule kannst du die Fachhochschulreife erwerben und damit ein Studium z.B. Architektur oder Bauingenieurwesen an einer Fachhochschule (FH) antreten.

TEILZEIT:
Und wie sieht es mit dem Job aus, wenn man mal Kinder haben möchte? Die Möglichkeit Teilzeit zu arbeiten ist betriebsabhängig. Einige Architektenbüros und Ämter bieten aber auch eine halbe Stelle an.

NACHTEILE:
Oft arbeiten Bauzeichner*innen unter hohem Zeitdruck, weil von ihrer Arbeit der Beginn und Ablauf der Bauarbeiten abhängt.

ALTERNATIVEN:
Technische*r Zeichner*in (erstellt Pläne für Maschinen, Anlagen und Elektrotechnik)

WEITERE INFOS GIBT ES HIER:
www.handwerk.de
www.azubister.de
www.ausbildung.de

Einen Erfahrungsbericht samt Einblick in den Arbeitstag findest du auf:
www.azubiyo.de